Sonntag, 5. Juli 2020
Das Gleichnis vom verlorenen Sohn ist ein Gleichnis; in dem Bauer / Landwirt durch Arbeit zu Vermögen gekommen ist; wird in keiner Weise abgelehnt.
In dem Gleichnis geht um Gerechtigkeit und auch um Würde; denn der Vater lässt seine Söhne ihren eigenen Weg suchen.

Der ältere Sohn bleibt, der jüngere beschließt zu gehen; und verlangt seinen Anteil am Erbe; erhält ihn und geht.

Der jüngere hat erst Glück; wie so viele Spieler und schließlich Pech; wie viele Süchtige und verliert sein Erbe und alles, was er hat und muss arbeiten unter ganz, ganz schlechten Bedingungen.

Er arbeitet noch schlechter noch; im geht es noch erheblich schlechter als den Arbeitern seines Vaters ist ganz am Boden.

Der Vater, der Bruder ( die Mutter was macht sie eigentlich) sie ließen ihn ziehen; sie haben seine Würde akzeptiert und ließen ihn ziehen; kann er zurück?

Das Gleichnis ist bekannt; doch wenn du dich völlig verirrt hast und es selbst merkst; das du den falschen Weg gegangen warst; braucht es dann nicht Mut zurück zu gehen.
Ich denke ja.
Es braucht Mut und Selbsteinsicht.

Ist Selbsteinsicht immer leicht?
Nein; mit Sicherheit nicht.
Er findet den Mut aus der Selbsteinsicht und will zurück zu den seinen; und ist nun bereit ganz von unten anzufangen; als geringster Diener.

Er war einst Sohn; privilegiert und ist bereit nun als geringer Diener zu arbeiten nicht mal; als Dienet als Tagelöhner zu arbeiten.

Hochmut kam vor dem Fall könnte man schreiben; doch nicht nur das; er will zurück; sein Wille sagt hier geht's mir richtig schlecht; ich will zurück zu den meinen; denn da haben selbst die nichts haben mehr als hier; wo ich hier bin.

Sein Bruder hat so viel getan für die Familie; sein Bruder, der ältere, der folgsame; sein Bruder wird konfrontiert mit dem zurückkehrenden Jüngeren; er erfährt von anderen, dass sein Vater den jüngeren mit offenen Armen wieder aufnahm.

Das ist ein Motiv für eine Kriminalgeschichte; Wut oder Zorn oder Brudermord; aber das gibt s in einer anderen Geschichte schon; das Gleichnis wechselt die Richtung; das Gleichnis zeigt einen Ausweg aus Gewalt oder gar Mord; und zwar durch die Achtung der Würde des Älteren; das annehmen von ihm; in seiner Wut; in seinem Zorn.

Der ältere wird in keiner Weise zurecht gewiesen; nein. Der ältere wird in seiner Würde beachtet.

Der Vater sagt "was mein ist, ist auch dein". Angst; Furcht vor Verlust; der Hintergrund des Tatmotivs istdamit aus der Welt und der ältere Sohn erfährt das sein Vater ihn annimmt.Es gibt keine Grenze zwischen ihnen beiden "was mein ist, ist auch dein".

Der Vater teilt seine Freude mit dem älteren.
Am Ende des Gleichnisses bleibt es offen; es steht auch dem älteren offen zu gehen oder zu bleiben; die Würde ist von allen gewahrt.

Es wird auch kein Wort verloren; von dem Geld; welches der jüngere rausgeworfen oder verspielt hatte; es ist ein Gleichnis;:welches vom Mut; Selbsterkenntnis spricht und von "mein ist auch dein"; dh Besitz; Familiebesitz hart erarbeitet; bleibt bei ihnen; und selbst wenn einer Fehler machte; bleiben beide Söhne, Söhne..

Es ist auch ein Gleichnis; welches von Würde erzählt; oder vielleicht auch von Liebe. Ein in Philosophie ausgebildeter Geistlicher sagte; manchmal kann es sogar sein; dass ein Kind, die Rolle des Vaters einnimmt; nur wo ist dem Gleichnis; die Frau; des Hauses; die Mutter ?